Award LUX Life Resorts and Retreats 2020

Best Spa & Wellness Technology Manufacturer - Western Europe 2020, Lux life Magazin

Lux life hat uns wieder einen Award verliehen! Was für eine schöne Mitteilung!
Wir sind geehrt und erfreut über diese Anerkennung, insbesondere nach einem Jahr wie diesem, das unsere Branche weltweit ganz schön gebeutelt hat. Wir sind stolz auf das beständige Engagement unseres Teams und bedanken uns für die kontinuierliche Treue unserer Kunden!
Das Lifestyle-Magazin erscheint zweimonatig und informiert über hochwertige Produkte, Luxus-Trends und High-End-Entwicklungen. Die Awards werden jährlich vergeben.
Lux life schreibt zum Auswahlverfahren: „Die Preisträger müssen Fachwissen auf ihrem Gebiet, Engagement im Kundenservice und herausragende Qualität ihrer Produkte nachweisen. Dieser Ansatz bekräftigt die Haltung von LUX Life, dass die Sieger nicht durch die Beliebtheit der Stimmen bestimmt werden, sondern durch ihren Beitrag für ihre Branche.“
Vielen Dank an alle, die uns für diese Auszeichnung nominiert haben. Vielen Dank für die Anerkennung unserer Arbeit! Vielen Dank an Lux life!
Das Kemitron-Team


Award LUX Life Hotel and Spa 2019

Best Spa and Fitness-Centre Technology Manufacturer – West Europe 2019 Awards, Lux Life Magazin

Was für eine unerwartete und erfreuliche Überraschung! Wir haben den Lux life Magazin Award in der Kategorie Best Spa and Fitness-Centre Technology Manufacturer – West Europe 2019 gewonnen! Wir freuen uns sehr!

Ehrlicherweise nutzen wir Worte wie „Luxus“, die das Magazin für sich verwendet üblicherweise nicht, um uns zu beschreiben. Wir möchten unsere Arbeit gut machen und Produkte in bester Qualität herstellen. Wenn Lux life das so hoch wertet, freuen wir uns!

Lux life ist ein Lifestyle-Magazin, das über hochwertige Produkte, Luxus-Trends und High-End-Entwicklungen informiert.

Die Lux life Awards werden einmal jährlich für verschiedene Kategorien vergeben.

Lux life sagt über die Gewinner: „Um sich erfolgreich vom Nominierten zum Gewinner zu entwickeln, müssen umfassende Fachkenntnisse in einem bestimmten Bereich oder einer bestimmten Disziplin, Engagement für den Kundendienst und Kundenzufriedenheit sowie ein kontinuierliches Engagement für Exzellenz und Innovation nachgewiesen werden.“

Der Award ist ein schönes Feedback für uns alle.

Dankeschön!

Das gesamte Kemitron-Team


Saunieren im Alter

Saunabaden im Alter

Mit zunehmender Professionalisierung, Zielgruppenkonzentration und Nischenausrichtung im SPA- und Wellnessbereich kommt auch verstärkt die Frage auf, inwiefern Saunabaden im Alter empfehlenswert ist und ob es eine Alters-Obergrenze gibt.

Ist saunieren auch für ältere Menschen geeignet?

Jeder der selbstständig zur Sauna gehen kann, kann sie auch benutzen, ist die einfache Antwort, die Finnland, das Mutterland der Saunakultur auf diese Frage hat. Dort ist es schon lange üblich, dass auch alte Menschen die Sauna nutzen, es ist keine Seltenheit, dass Menschen über 80 ein- oder mehrmals wöchentlich saunieren gehen.

Denn die Vorzüge dieser Gewohnheit sind auch für Senioren beachtlich. Deshalb ist es auch nichts Besonderes zahlreiche Menschen über 70 in öffentlichen Saunabädern anzutreffen. Dies ist auch dem Trend geschuldet, dass die Menschen heute älter werden und auch im hohen Alter noch aktiver, mobiler und fitter sind als früher. Damit verändert sich auch deren Freizeitverhalten was wiederum eine Verbesserung der Rahmenbedingungen mit sich bringt.

Neben den gesundheitlichen Vorteilen, auf die im Folgenden noch eingegangen werden soll und die besonders für ältere Menschen beachtlich sind, stehen Aspekte wie Geselligkeit, Unterhaltung, Abwechslung vom Alltag und eine gewisse Gewohnheit im Vordergrund.

Gesundheitliche Vorteile für ältere Menschen

Den positiven Einfluss regelmäßigen Saunierens erkennt man am ehesten an der Haut. Denn im Alter beginnt sich die Haut durch Wasserverarmung im Gewebe und den daraus resultierenden verringerten Zelldruck zurückzubilden. Sie zeigt sich faltig, runzelig und oft sehr trocken. Die Wärme während des Saunavorganges erzeugt eine Durchblutungssteigerung der Haut, die hohe Luftfeuchtigkeit eine umfassende Durchfeuchtung und die Temperaturerhöhung im Hautorgan regt den Stoffwechsel an. Daher wirkt sich der Saunabesuch sehr günstig auf die Zellneubildung aus, man kann also Saunabaden als Anti-Aging-Maßnahme für die Haut betrachten, denn sie erhält eine bessere Spannkraft.

Beim Saunieren werden die Schweißdrüsen trainiert und selbst bei Senioren wird die übliche Schweißmenge von 30-40g pro Minute abgegeben. Somit kann von einer verminderten Schweißtätigkeit, die bei älteren Menschen häufig auftritt nicht gesprochen werden. Außerdem wirkt sich das starke Schwitzen positiv auf das Entschlacken aus und verhindert eine daraus resultierende altersbedingte Einschränkung der Beweglichkeit.

Ein Training der Blutgefäße im Hautorgan kann dafür sorgen, dass Duchblutungsstörungen und die damit einhergehende Belastung zumindest gemildert werden. Es führt außerdem bei Saunagängern jeden Alters zu sog. Abhärtung und Infektvorbeugung durch vermehrte Bildung von Abwehrstoffen. Gerade für ältere Menschen ist dies wirkungsvoll, da sie meistens zu einer größeren Anfälligkeit für Infekte neigen. Typische Alterskrankheiten wie Rheumatismus und Gelenkbeschwerden können durch Saunagänge ebenfalls günstig beeinflusst werden.

Die thermischen Reize in der Sauna regen das vegetative Nervensystem an, und lösen auch bei älteren Menschen Entspannung und ein Erfrischungsgefühl aus. Desweiteren kann ein Saunagang positive psychische Auswirkungen auf die Gefühlslage haben.

Wann ist Vorsicht geboten?

Wie oben gezeigt, kann sich Saunabaden unterstützend und positiv auf die Lebensqualität von älteren Menschen auswirken. Allerdings sollten vor allem Senioren bei bestimmten Krankheiten – akut oder chronisch – auf das Saunieren verzichten.

Ebenso wie junge Menschen sollten Senioren nicht eine Sauna besuchen, wenn sie an einer Bronchitis oder Lungenentzündung leiden. Außerdem gilt dies bei Herzkrankheiten, Gefäß- und Venenleiden, sowie bei hohem Blutdruck. Hier sollten Saunagänge im Vorfeld zumindest mit einem Arzt abgesprochen werden. Generell ist die Gefahr unerkannter Krankheiten bei Menschen über 70 größer als bei Jüngeren und das Herz bietet oft die erwartete Leistungsfähigkeit nicht mehr, ein Gang zum Arzt ist daher grundsätzlich zu empfehlen. Hat dieser grünes Licht gegeben, können sich Saunagänger jeden Alters auf ihr Gefühl verlassen: verspüren sie eine innere Unruhe, fühlen sich schlecht, schwindelig oder ist der Pulsschlag erhöht, dann sollte nicht nach der Uhr geschaut werden, sondern die Sauna sofort verlassen werden.

Alten Menschen wird empfohlen, eher die unteren Bänke in der Sauna zu nutzen, denn dort ist die Hitze nicht so groß und der Kontrast zum Tauchbecken nicht so stark.

Da im Alter eine verminderte Absonderung von Hauttalg gegeben ist, sollten Senioren ihren gesamten Körper nach dem Saunabaden direkt mit einer nährstoffreichen Hautlotion pflegen.

Wirtschaftlich gesehen eine wichtige Zielgruppe

Ältere Menschen sind wichtige Kunden für Saunabetreiber, denn immer mehr Kunden sind über 50 Jahre alt. Der Altersdurchschnitt in deutschen Saunen entspricht in etwa dem der Gesellschaft. Umfragen ergaben, dass ältere Menschen auch deutlich regelmäßiger als Jüngere die Sauna besuchen. Zum einen da sie das Saunabaden zur Kommunikation und Geselligkeit nutzen, zum anderen da Termindruck geringer und –planung in dieser Altersklasse häufig einfacher ist.

80% der über 50-jährigen Saunagänger gaben einen wöchentlichen Saunagang an, bei den unter 30 Jährigen gehen nur 35% so regelmäßig. Auch im Ganzjahresbesuch liegen die Senioren vorn, hier gaben 76% von ihnen an, über das ganze Jahr eine Sauna zu besuchen. Bei den unter 30-jährigen konnten hierfür nur 57% ermittelt werden.

Viele Saunen haben auf diese Umfrageergebnisse bereits reagiert und bieten spezielle Seniorenzeiten, bei denen diese wichtige Zielgruppe zu Sonderpreisen Zutritt erhält. Häufig werden dann sogar in der angeschlossenen Gastronomie Seniorengerechte Mahlzeiten zu günstigen Konditionen angeboten.

Dennoch lohnt es sich, das Konsumverhalten der älteren Generation genau zu ermitteln, da sich dies eklatant von dem Jüngerer unterscheidet. Den Fehler, Senioren in eine Kosumschublade zu packen können Saunabetreiber sich damit sparen.

 

Quellenverzeichnis:

Bericht „SAUNA & BÄDERPRAXIS 3/2013“: Saunabaden im Alter: Alle Beteiligten profitieren
http://www.saunaindeutschland.com/
http://www.vivemus.de/
https://www.seresco.de/
http://www.planetsenior.de/


Perfekt nach intensivem Training: Sauna und Hitze

Perfekt nach intensivem Training: Sauna und Hitze

Viele Fitness-Studiobesucher oder Athleten sehen einen Saunabesuch nach dem Training als obligatorisch an. In erster Linie sollen die beanspruchten Muskeln schneller entspannen, die Muskelregeneration eingeleitet und dem gesamten Körper Erholung gegönnt werden. Denn je schneller sich Muskeln erholen können, desto schneller ist ihre Leistungsfähigkeit wiederhergestellt.

Fitness-Studios bieten nicht ohne Grund fast immer eine Kombination aus Krafttraining und Sauna an. Ist daher saunieren so direkt nach dem Sport empfehlenswert? Dazu sollte man zunächst betrachten, welche Wirkung die Sauna auf den Organismus hat.

Die gesamte Körpertemperatur des Saunanutzers steigt während des Saunierens an, das nennen wir Überhitzung (Hyperthermie). Dazu kommt es, weil wir die körpereigenen Antwortmechanismen auf Hitze während des Saunabadens aushebeln. Denn auch wenn wir schwitzen, findet in der Sauna (durch die hohe Umgebungsfeuchte) kein Verdunstungseffekt und dadurch keine Wärmeabgabe statt, während dem Körper über den Zeitraum des Aufenthaltes konstant weiter Wärme zugeführt wird. Die Temperatur der Haut steigt von 30-32°C auf ca. 40-42°C an, die Wärme im Körperkern immerhin um ca. 2°C (Weineck 2010, 795). Damit wird das Verhältnis der Temperatur des Körperkerns zur Haut umgedreht, denn normalerweise ist die Haut kühler als der Kern. Diese Erhöhung der Temperatur im Körper steigert die Stoffwechselaktivität in einem Maße, dass der Gesamtenergieumsatz um bis zu 40% ansteigt. Dieser Effekt lässt sich am besten in den Hautzellen beobachten, denn dort läuft die Zellerneuerung auf Hochtouren (Fritzsche/Fritzsche 1975, 15; Weineck 2010, 795).

Dies belegt auch eine Studie des American Council on Exercise (Iwen et al. (2019) Int J Res Ex Phys. 15(1):1-12). Nach dem Training warm zu bleiben, kann diesen Effekt verstärken.

Die Forscher testeten drei Gruppen – eine Kontrollgruppe, eine, die nach herausforderndem Sport 30 Minuten in heißem Wasser verbrachte und eine weitere, bei der die Teilnehmer nach dem Training einen Saunaanzug trugen.

Beide passiven Wärmestrategien waren gleichermaßen ausreichend, um die Kerntemperaturen zu erhöhen und beide blieben unter den Temperaturen (39°C, 102°F), die das Risiko einer Hitzeerkrankung erhöhen könnten.

Nach drei Wochen waren die mittleren VO2max*- und Laktatschwellenveränderungen sowohl in der Heißwasser- als auch in der Saunagruppe „statistisch signifikant größer“ im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die Forscher sagten, dass diese Wärme-Interventionen nach dem Training den Menschen erlauben, „ihr Training zu erweitern, ohne Volumen und/oder Intensität zu erhöhen, was bedeutet, dass sie Leistungssteigerungen erreichen können, ohne das Risiko von Übertraining oder Verletzungen zu erhöhen“.

Ist nun also Hitze in einem Saunagang, nachdem im Vorlauf ein intensives körperliches Training absolviert wurde empfehlenswert oder nicht?

Definitiv ja! Denn die ­ oben erklärte ­ Hyperthermie in der Sauna führt im Bereich Muskeln, Knorpel, Sehnen und Bänder zu eine erhöhten Durchblutung und daher zu einer beschleunigten Regeneration. Die Leistungswiederherstellung ist schneller erreicht und das nicht nur bei Profisportlern.

Somit ist ein Saunagang nach dem Training eine sinnvolle Möglichkeit, den Körper nach ausdauernden Sportarten oder intensivem Krafttraining zur effektiven Wiederherstellung und Regeneration der Muskulatur zu unterstützen.

 

P.S. Ein besonderes Erlebnis ist das Saunieren mit Kemitrons Aromee-Düften – stöbern Sie doch mal in unseren Webshop.

 

*VO2max = Die maximale Sauerstoffaufnahme. Diese gibt an, wie viele Milliliter Sauerstoff der Körper im Zustand der Ausbelastung maximal pro Minute verwerten kann. Die Angabe erfolgt in Milliliter Sauerstoff pro Minute.

 

Leseempfehlungen zu diesem Thema:

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Sauna nach dem Training
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Heating Strategies Affect Endurance Performance
So ergänzen sich Sauna und Sport


„Wedeln ist der Höhepunkt in großen Saunen“

„Wedeln ist der Höhepunkt in großen Saunen“

Ein Interview mit dem mehrfachen deutschen Aufguss-Meister Udo Mohr

Corona hat auch die Saunawelt fest im Griff. Mit einer dreimonatigen Unterbrechung im Sommer 2020 sind die öffentlichen Saunen seit über einem Jahr geschlossen. Wir haben mit Herrn Mohr gesprochen, den Saunameister des Waldschwimmbads Neu-Isenburg. Dieser ist trotz der Situation fröhlich-optimistisch und er brennt auf eine Wiedereröffnung. Denn er sagt „Ich bekomme so viele Nachrichten und Anfragen, wann wir wieder öffnen. Da möchte ich unseren Gästen in dieser schwierigen Zeit, in der Druck und Stress auf einer anderen Ebene stattfinden schon auch etwas geben.“ Ein Menschenfreund, das merkt man.

Heute wollten wir etwas mehr über das Wedeln wissen. Und über dieses Thema und auch einige andere, konnten wir viel von dem Experten erfahren:

Guten Tag Herr Mohr, Sie sind Saunameister. Momentan haben alle öffentlichen Saunen geschlossen, wie geht es Ihnen?

Letztes Jahr, als Corona begonnen hat, wurde geschlossen, dann ging es nochmal so drei Monate gut, und jetzt ist praktisch wieder seit Ende Oktober 2020 alles zu. Wir versuchen das Beste daraus zu machen, so wie viele andere auch.

Sie sind mehrfacher deutscher Aufguss-Meister. Ein Mann vom Fach also. Ein Teil Ihrer Aufgabe ist das Wedeln. Können Sie denn den Menschen ein paar Tipps geben? Was ist wedeln zunächst mal, wozu macht man es?

Ja, wedeln ist der Höhepunkt in großen Saunen, man macht es zum Abschluss eines Saunaganges. Das heißt, die Leute schwitzen und wenn die Haut dann genässt ist, versucht man mit dem Handtuch die sogenannte Haftschicht* bzw. Isolationsschicht vom Körper herunterzuziehen. Denn das ist ein sehr angenehmes Gefühl. Vor allem wenn es nicht zu heftig, sondern zart gemacht wird. Bei diesen Temperaturen ist es angenehm, wenn man von einem leichten Wind berührt wird. Und das genießen die Besucher einfach.

Fühlt sich das kurzfristig heißer an?

Ja, denn es wird mit sehr viel Luftfeuchte gearbeitet. Diese ist natürlich durch die Wärme im Raum erhitzt. Daher wird man zunächst durch einen warmen Schwung getroffen. Danach ist es trotzdem sehr angenehm. Es kommt auch immer darauf an, mit wieviel Wasser gearbeitet wird. Denn es gibt immer Menschen, die denken, viel Wasser ist immer gut. Ich glaube aber, wenn man mit wenig Wasser viel erzeugen kann, ist es deutlich angenehmer für den Gast.

Wo haben Sie wedeln gelernt?

Als ich anfing damals, hatte ich sehr gute Saunameister, die in diesem Bereich für die damalige Zeit schon ziemlich weit waren. Da habe ich natürlich schon sehr viel mitgenommen. Dann dachte mir aber, dass ich das, was die mir zeigen vielleicht noch ein bisschen verbessern kann. Insofern habe ich immer versucht, daran weiterzuarbeiten. Zuhause vor dem Spiegel habe ich immer geübt. Meine Frau hat geschimpft, dass ich den ganzen Staub vom Schrank aufwirble, aber so habe ich mich reingearbeitet.

Gibt es tatsächlich verschiedene Techniken?

Ja klar, es gibt ganz viele Techniken. Die Norm, das heißt, das Abschlagen, das seitlich ziehen (Fahnenziehen) oder das Abwedeln, das sind die gängigen. Es gab zum Beispiel in Südtirol einen Saunameister, der hat das Hubschrauberwedeln gemacht (den Hubschrauber mit dem Handtuch über dem Kopf). Oder es gibt das Pizzawedeln, das momentan so ganz aktuell ist. Es gibt also ganz viele verschiedene Techniken, die man anwenden kann.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch ganz viele Wedelutensilien, die auch genutzt werden. Zum Beispiel in Erding. Dort arbeiten sie in der großen Sauna mit der Fahne. Der Fächer gehört natürlich auch dazu oder ein Ring. Das sind aber viele Dinge, die von früher abgeschaut wurden. Beispielsweise hatte Herr Danter („Wohlfühlführer Europas“) damals schon eine große Frisbeescheibe dabei. Diese hat er als Perlenring bezeichnet und wurde später von anderen übernommen, die sie auch heute noch zum Wedeln nutzen.

Und was verwenden Sie gerne?

Ich glaube, ich nutze mittlerweile alles und tausche durch. Denn es darf nicht zu einseitig werden. Die Gäste wünschen sich Abwechslung. Und ich bin mir sicher, wenn wir wieder öffnen dürfen, werden die Menschen nur zum Genießen kommen. Ich denke, es gibt sehr viel Nachholbedarf. Gewerbliche Saunen sind auch ein Kommunikationstreffpunkt. Der fehlt jetzt. Viele Menschen gehen immer an denselben Tagen, treffen sich dort, kennen sich und bilden Grüppchen. Werden Privatsaunen genutzt, wie jetzt, dann ist die Familie dabei. Das ist etwas vollkommen anderes.

Guter Punkt, wie ist das in einer Privatsauna? Kann man da auch wedeln?

Für den Eigenbedarf würde ich das wahrscheinlich weniger machen, denn Privatsaunen sind meist viel zu klein. Die haben ja oft nur 2-3 m². Außerdem kommt die Hitze dort meist von allein runter. Denn wenn eine Kelle aufgegossen wird, staut sich die Hitze sofort. Das merkt man schon, ohne dass man die Luft bewegen muss.

Sie haben auch getrennte Männer- oder Frauensaunen. Gibt es da Unterschiede?

Ja! Frauen mögen es meistens nicht ganz so heiß. Vereinzelt gibt es natürlich auch Unterschiede. Aber prinzipiell kann man sagen: Frauen mögen gerne Rituale. Beispielsweise mit Peelings oder mit Klangschalen. Männer dagegen haben auch gern ein bisschen Rockmusik im Hintergrund und mögen es eben heißer.

Wir machen ja auch Düfte. Kann in der Sauna das Duftempfinden gesteigert werden, ohne die Dosierung zu erhöhen?

Na klar! Weniger ist bei der Dosierung häufig mehr. Wenn überdosiert wird, kann das auch mal unangenehm werden oder in den Augen brennen. Damit sollte vorsichtig umgegangen werden. Ein Wechsel zwischen Duftkonzentraten und den Ölen ist auch oft schwierig. Ich liebe auch die Konzentrate, weil man mit denen spielen kann. Zum Beispiel, ist ein schöner Minzduft, der auf die Haut den kühlenden Effekt bringt etwas ganz Großartiges. Aber auch die klassischen Düfte, wie Melisse oder zitronige Düfte nutzt man ständig. Gerade im gewerblichen Bereich. Wenn die Türe geöffnet wird und dann die Menschen vor der Sauna stehen und immer noch den Duft riechen, das ist schon ein Anreiz.

Sie sind mehrfacher deutscher Aufguss-Meister. Wie wird man das?

Ich kam praktisch wie die Jungfrau zum Kinde dazu. Damals hatte ich gerade angefangen Aufgüsse durchzuführen. Einer aus unserem Kreis meinte, dass eine Meisterschaft stattfindet und fragte wer teilnehmen wolle. Eigentlich ging es nur darum zu sehen, wie wir abschneiden. Das war 2004 in Hannover im aquaLaatzium. Ich bin also mit einem Kollegen ohne Erwartungen hingefahren. Der Wettkampf bestand aus drei verschiedenen Techniken: dem normalen Aufguss, die Banja-Sauna (die besonders heiße, russische Sauna) also die Birkenquasten-Sauna (Osteuropa und Russland), und einem Aufguss, der frei erfunden werden konnte. Vor der Endrunde lag ich auf dem dritten Platz. Dann sollten alle drei Aufgüsse nochmal durchgearbeitet werden, andere Eigenschaften wurden bewertet. In der Runde bin ich dann vom dritten auf den ersten Platz gerutscht. So kam ich zu meinem ersten Titel. Anschließend gab es viele Jahre lang keine Meisterschaft. 2012 und 2014 richtete das „Sauna-, Wellness- und Gesundheitszentrum“ in Erzhausen bei Darmstadt die Meisterschaft aus, die ich beide gewann. Zu der damaligen Zeit gab es darum aber noch nicht so ein Hype, wie momentan. Mittlerweile wird um die Meisterschaft ja ein richtiger Rummel gemacht. Inzwischen liegt mehr Augenmerk auf einer Show als auf dem gesundheitlichen Aspekt. Dieser ist meiner Meinung nach verloren gegangen. Denn es geht nur noch darum, wie gewedelt, das Handtuch geworfen und wieder gefangen wird. Der gesundheitliche Effekt, den saunieren bringt und dass Sauna auch zum Wohlfühlen da ist und nicht nur für Show, darum geht es nicht mehr.

Zum Abschluss würde uns noch interessieren: Gehen Sie denn selbst gerne zum Entspannen in die Sauna?

Ja natürlich! Wenn es meine Zeit zulässt, dann lege ich mich gerne auch mal für eine halbe Stunde in die Sauna. Vielleicht mit etwas Musik im Hintergrund. Dann kann ich auch die Augen schließen und genieße das ausgiebig.

Dankeschön für das Gespräch, Herr Mohr!

Udo Mohr gibt bereits seit 15 Jahren Schulungen für Saunapersonal. Sollten Sie Interesse an einem Kontakt haben, stellen wir Ihnen diesen gerne her. Ein kurzes Anschreiben über unser Kontaktformular genügt.

 

*Haftschicht [Anm. d. Red.]: Die Haftschicht ist eine dünne Luftschicht, die alle ruhenden bzw. unbewegten Gegenstände umgibt. Prinzipiell dient sie zur Isolation der Haut. Beim sog. Wedeln reißt diese dünne Luftschicht und wird fortgewirbelt. Somit kann die noch heißere Raumluft an den Körper gelangen und die Hitze des Dampfstoßes wird noch intensiver wahrgenommen.

Dasselbe Prinzip (der fortgewirbelten Haftschicht) verursacht, dass wir kühles Wetter als unangenehmer empfinden, wenn Wind herrscht. Dies ist in der Sauna ähnlich, nur dass die Luftschicht die Haut vor der Wärmeeinwirkung durch die heiße Luft (Konvektion) schützt. Das Wedeln entfernt sie absichtlich, um die o.g. Wirkung zu erzielen.


High quality als Familientradition

High quality als Familientradition

Höchste Qualität war ihm eine Herzensangelegenheit, dem Firmengründer der Kemitron GmbH Bernhard Mayer-Klenk. Denn er wollte, dass die von ihm entwickelten Produkte seinen Kunden immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern und zuverlässig funktionieren. Dies schuldete er sich auch selbst, wie er immer wieder betonte, denn viele seine Kunden kannte er über Jahrzehnte hinweg und war ihnen persönlich und sehr häufig auch freundschaftlich verbunden. Sie wollte er nur mit dem Besten versorgt sehen, das sah der Menschenfreund als seinen Antrieb.

Nachdem die Chemoform GmbH – die er mit seinem Bruder aufgebaut hatte – und er sich getrennt hatten (s. Historie), gründete er bereits 1977 mit Unterstützung seiner Frau Ingeborg die Kemitron GmbH. Und hier lebte er seine Überzeugung, dass die beste Qualität die zufriedensten Kunden hervorbringt und richtete sein Produktportfolio danach aus. Er zog auch nicht mit seiner Produktion ins billig produzierende Ausland, als es viele taten, kaufte keine Billigrohstoffe und -teile, als das modern wurde und ließ ebenfalls nicht seine Technik billig im Ausland vorproduzieren. Der Erfolg gab ihm recht.

Wir können diesen hohen Qualitätsstandard nur halten, wenn wir jeden Schritt der Produkterschaffung in unserer Hand halten“sagt heute auch Stephan Mayer-Klenk, Sohn des Firmengründers und dessen Nachfolger in der Geschäftsführung. „Das beginnt mit dem Einkauf der Rohstoffe, geht über das Design, das in unserem Hause erstellt wird und endet in der firmeneigenen Produktion. Etwas anderes würde aus Umwelt- und Menschenrechts-gründen außerdem unserer Unternehmensphilosophie widersprechen, denn auch hier sind unsere Qualitätserwartungen hoch.“ Wie seinem Vater gibt auch ihm der Erfolg recht.

Inzwischen steht bereits eine enthusiastische dritte Generation in den Startlöchern (und bringt sich bereits regelmäßig ein). Sie ist mit den – in der Familie gelebten – Qualitätsstandards aufgewachsen. Insofern kann bereits jetzt mit vielen weiteren Jahren bester Qualität aus dem Hause Kemitron gerechnet werden.


Saunabaden gegen COVID19

Aufdrehen gegen Covid19 – Hitze als therapeutische Maßnahme

Marc Cohen hat eine Abhandlung geschrieben, in der er die Vorteile von Saunabaden im Zusammenhang mit einer Virusbekämpfung (speziell das SARS-COV-2), diskutiert.
Er schreibt, dass ein gesunder menschlicher Körper Fieber produziert, um sich gegen Viren zu wehren. Bei der Nutzung von Saunen, wird diese Fieberhitze imitiert. Viren – vor allem behüllte Viren, wie das SARS-COV-2 – werden deaktiviert, wenn sie 15 bis 30 Minuten einer Wärme von 55 – 65 °C ausgesetzt werden. Dies sind Temperaturen, denen ein menschlicher Körper problemlos standhalten kann.
Viren fühlen sich bei kühlem, trockenem Wetter am wohlsten. Sie nisten sich zunächst in den Atemwegen ein, vor allem, wenn die Schleimhäute durch wenig Luftfeuchtigkeit ausgetrocknet sind.

Die erste Abwehrreihe gegen diese Einnistung bilden im menschlichen Körper die Atemwege mit ihren meist feuchten Schleimhäuten. Bereits das Einatmen von heißer, feuchter Luft, wie das in einer Sauna der Fall ist, kann die dort befindlichen Viren abtöten und einer Infektion unterstützend entgegenwirken.
Gelangen Viren hinter diese erste Abwehrreihe und infizieren einen Körper, bildet dieser als zweite Abwehrhandlung des Immunsystems Fieber. Diese Immunantwort haben alle Säugetiere in über 600 Mio Jahren als effektive Waffe gegen Viren ausgebildet. Wird der ganze Körper hoher Hitze ausgesetzt – auch dieses ist in der Sauna der Fall – dann imitieren wir einen Fieberschub.

Wenn man diese Fakten zusammennimmt, kommt Marc Cohen zu folgendem Schluss:

„Wärme ist eine billige, bequeme und weithin zugängliche therapeutische Maßnahme mit einer langen Geschichte traditioneller Anwendung, doch es bleibt abzuwarten, ob Wärme bei der Behandlung oder Prävention von COVID-19 wirksam sein kann. Die relativ geringen Kosten und die breite Verfügbarkeit von Wärmebehandlungen, zusammen mit den vielfältigen Wirkmechanismen, die sowohl physische als auch psychische Dimensionen umfassen, machen Wärme zu einer attraktiven Option zur Bekämpfung von Virusinfektionen. Die Integration dieser uralten Behandlungsformen mit moderner Technologie kann zu einer stärkeren Einbindung natürlicher Therapien in die reguläre Gesundheitsversorgung führen, mit dem Potenzial, das Wohlbefinden sowohl der Patienten als auch des medizinischen Personals zu unterstützen. Dies kann auch zu einer größeren Konvergenz zwischen der Gesundheits- und Wellnessbranche und der Entwicklung von Systemen und Aktivitäten führen, die das Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit der breiteren Gemeinschaft aufbauen und dadurch die Auswirkungen zukünftiger Pandemien verringern.“

Marc Cohen ist Arzt und darüber hinaus Mitglied des Global Wellness Summit,
Gesellschafter von Maruia Hot Springs, einem Boutique-Hot-Spring-Resort in den Südalpen Neuseelands. Er ist außerdem Mitglied des Global Thermal Think Tank, Mitbegründer der Bathe the World Foundation und Gründer des Extreme Wellness Institute. Die gesamte Abhandlung finden Sie hier.

Eine ausführlichere, deutschsprachige Zusammenfassung haben wir hier für Sie bereitgestellt.

 

Aus: Cohen M. Turning up the heat on COVID-19: heat as a therapeutic intervention [version 2; peer review: 2 approved]. F1000Research 2020, 9:292 (https://doi.org/10.12688/f1000research.23299.2)

Hier kommen Sie zum ausführlichen Text in Deutsch

Acrylwannen in neuem Glanz

Acrylwannen in neuem Glanz

Mit der Zeit verliert jede Acrylwanne oder -becken an Glanz. Dieser kann aber mit wenig Aufwand wiederhergestellt werden.

So geht’s:

Bevor Sie mit einer Glanzpolitur beginnen, muss die Wanne oder das Becken von offensichtlichem Schmutz gereinigt werden. Gegen Staub, Flecken und Verschmutzungen nutzt man dazu am besten ein feuchtes Tuch. Seifenrückstände können mit klarem, heißen Wasser und einem weichen Lappen oder einer weichen Bürste entfernt werden (ggfs. kräftig schrubben). Hier bitte nicht mit harten Gegenständen wie einem Messer oder mit dem Fingernagel kratzen, damit das Acryl keinen Schaden nimmt!

Die bleibenden Kalkrückstände können Sie mit normalem Haushaltsreiniger entfernen.

Haushaltsreiniger

Nutzen Sie einen Reiniger mit kalklösender Wirkung (z.B. unseren Pflegereiniger Pure Spa & Bath Cleaner).

Achtung: Jeder (!) Reiniger muss mit klarem Wasser wieder abgespült werden. Beachten Sie grundsätzlich, keine zu starken oder zu scharfen Mittel zu benutzen, denn diese können Acryl und Armaturen angreifen.

Unser Politur-Set

Unser Pure Politur-Set wurde speziell für Acrylwannen und -pools entwickelt, um sowohl matte Flächen und leichte Kratzer, als auch tiefe Kratzer und Brandverfärbungen zu entfernen und den Glanz wieder hervorzuholen. Es ist unproblematisch in der Anwendung und jahrelang in der Praxis erprobt.


Die neue Technico Duft-Dosierpumpe

Modern mit den bekannten Vorzügen: die neue Technico Duft-Dosierpumpe

Mit der Technico Standard.Arom Start hat Kemtiron in diesem Sommer eine neue Generation Duft-Dosierpumpen auf den Markt gebracht. In neuem Design ist sie sichtbar modernisiert, aber so langlebig und zuverlässig, wie Sie es von unseren Produkten gewohnt sind.

Duft-Dosierpumpen sind eine Kemitron-Erfindung und werden meist in Spa- und Wellnessbereich zur Raumbeduftung genutzt. Hier finden sie ihren Einsatz beispielsweise in Saunen, Dampfbädern, Erlebnisduschen oder in Ruheräumen.

Ebenso wie alle unsere Produkte wurde auch die neue Technico Standard.Arom Start in unserem Hause in Wendlingen (Deutschland, Europa) entwickelt, designt und auch hergestellt. Daher können Sie sich über beste Qualität freuen, die Ihrer Pumpe – auch bei dauerhaftem Einsatz – ein langes Leben verspricht. Die Duft-Dosierung ist sparsam und in Verbindung mit Kemitron-Düften, dennoch intensiv aber ressourcenschonend.*

Unsere Duft-Dosierpumpe Standard.Arom.Start mit Faltenbalg-Technologie ist für den Einsatz in Dampfbad, Rhassoul, Erlebnisdusche und Sauna gedacht.
Sie verteilt den wohlriechenden Duft in den Anwendungsräumen.

Wie bisher wird die Faltenbalg-Dosierpumpe in einem geschlossenen, spritzwasserfesten Kunststoffgehäuse geliefert. Der Antrieb erfolgt über einen Exzenter-Getriebemotor.

*Lesen Sie dazu auch unsere Blogbeiträge: Kemitron Technik – Nachhaltigkeit durch Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit, Ressourcenschonung

und: Kemitron: Der Zusammenhang von Qualität und Nachhaltigkeit

 

Die neue Dosierpumpe finden Sie hier: Standard.Arom Start


Flächendesinfektion

Unterscheidung Hygiene, Reinigung, Desinfektion

Unter Hygiene verstehen wir alle Maßnahmen und Verhaltensweisen, die die Übertragung von Krankheitserregern verhindern.
Reinigung bedeutet die Beseitigung von sichtbarer Verunreinigung und Verschmutzung sowie von unsichtbarem organischen Material, was die Vermehrung von Mikroorganismen unterbindet.
Desinfektion nennen wir das Abtöten oder Inaktivieren von Krankheitserregern jeglicher Art, zur Vermeidung von Infektionen.

Korrekte Flächendesinfektion

Da es Krankheitserreger gibt, die auf Oberflächen monatelang überleben und dann immer noch auf den Menschen übertragen werden können, ist die Flächendesinfektion als Infektionsprophylaxe eine wichtige Maßnahme, um genau dies zu verhindern.

Für eine funktionierende Prophylaxe müssen die Flächen routinemässig, d.h. kontinuierlich, z.B. nach einem Reinigungsplan, desinfiziert werden. Beim Auftreten spezieller Krankheitserreger (z.B. COVID-19) oder nach offensichtlicher Kontamination wird eine Fläche gezielt desinfiziert.

Die folgenden Bereiche sollten kontinuierlich desinfiziert werden:

  • Oberflächen mit häufigem Hand- oder Hautkontakt (Türgriffe, Handläufe, Tastaturen usw.). Im Infektionsfall sollte erwogen werden, Türen wenn möglich grundsätzlich mit einem Keil offenzuhalten.
  • Oberflächen in gemeinschaftlich genutzten Sanitärbereichen (Toiletten, Badewannen, Duschen, Waschbecken usw.)
  • Arbeitsflächen
  • Böden

In hygienisch sensiblen Bereichen oder dort, wo Infektionen auftreten, sollten die Oberflächen und Böden glatt, abwischbar fugendicht, und desinfizierbar sein. Textile Bodenbeläge sind schwer zu desinfizieren und sollten daher nicht an Orten verlegt werden, an denen eine regelmäßige Desinfektion erforderlich ist.

Im Allgemeinen sollte bei der Desinfektion von Oberflächen Folgendes berücksichtigt werden:

  • Die Oberfläche muss immer mit einer ausreichenden Menge an Desinfektionsmittel unter leichtem Druck abgewischt werden.
  • Beachten Sie stets die Angaben des Herstellers des verwendeten Flächendesinfektionsmittels!
  • Geeignete Schutzhandschuhe schützen Sie vor Infektionen und sind hautfreundlich.

Nach der routinemäßigen Desinfektion von Oberflächen wie Böden kann die Oberfläche – unabhängig von der Einwirkzeit – wieder benutzt oder betreten werden, sobald sie sichtbar trocken ist. Die desinfizierende Wirkung ist weiterhin gegeben.

In manchen Situationen muss jedoch aus Sicherheitsgründen die vorgegebene Einwirkzeit abgewartet werden, bevor die Fläche wieder benutzt wird, z.B:

  • Bei der Desinfektion während eines Ausbruchs, d.h. während einer Epedemie/Pandemie (früher: Seuche).
  • Für die Desinfektion von (Whirl-)Bädern und Waschbecken, da die Desinfektion durch den Zufluss von Wasser beendet wird
  • Für die gezielte Desinfektion kontaminierter Oberflächen
  • Bei der Desinfektion von Flächen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen und vor der Wiederverwendung mit Trinkwasser gespült werden müssen

Wir empfehlen für Flächen: Kemitron Pure Desino

Pure Desino, bietet Ihnen auf allen Flächen sicheren Schutz. Denn es ist nicht nur gegen das Coronavirus (COVID-19) wirksam, es schützt auch vor einer Vielzahl weiterer Viren, wie: Herpes-, Prox-, Hepadna-, Asfar-, Fla-, Alpha-, Toga-, weiteren Corona- (SARS, MERS), Hepatitis D, Orthomy-, Paramyxo-, Rhabdo-, Bunya-, Filo- (u.a. Ebola), Retro- und Arteri.

Außerdem ist es mikrobiologisch getestet und wirkt gegen Bakterien, Pilze, Legionellen und Algen. Es hat die – für alle Desinfektionsmittel notwendige – Biozid-Zulassung.

Als Desinfektionsmittel kann es großflächig auf verschiedenen Oberflächen, beispielsweise auf Kunststoff, Fliesen, Glas, Naturstein, Leder, Holz, Edelstahl, Metalle u. a. angewendet werden und ist somit für fast jeden Geschäfts- und Aufenthaltsbereich geeignet.

Wir empfehlen eine gründliche und regelmäßige Flächendesinfektionen als wichtige Maßnahme, um Infektionen zu verhindern! Informieren Sie sich dazu gerne bei uns oder aber bei den zuständigen Behörden.

Pure Desino hat einen PH-Wert von 4,5, es bleicht nicht und ist ohne Duft.

Sie erhalten Desino und weitere Desinfektionsmittel hier:
https://www.kemitron.de/spa-produkte/reiniger/desinfektionsmittel/