Raumbeduftung mit Tradition

Duftstoffe wecken Erinnerungen in uns. Wir nennen diese Geruchswahrnehmung auch olfaktorische Wahrnehmung. Einige Gerüche versetzen uns sofort in unsere Kindheit zurück. Vor unserem inneren Auge entstehen Bilder, die der jeweilige Duft auslöst. Uns begleiten Düfte, die wir mit einem schönen Ereignis verbinden ein Leben lang. Und immer, wenn wir diesen Geruch wahrnehmen, werden wir an das schöne Ereignis erinnert. Diese Erinnerungen werden vom limbischen System aktiviert, dem Sitz unserer Emotionen. Die subjektive Geruchsempfindung ist von Erfahrungswerten geprägt und von daher individuell verschieden.
Die physisch- und psychisch-objektive Wirkung ist unabhängig von den Erfahrungswerten bei jedem Menschen gleich, da durch olfaktorische Reize neurochemische Stoffe wie Enzephaline, Endorphine, Serotonin und Noradrenalin im Limbischen System freigesetzt werden. Diese Erkenntnis dient unter anderem als Basis der Aromatherapie, in der die Wirkung natürlicher Aromen und Essenzen gezielt angewandt wird. Spezielle Nutzung erfährt die Raumbeduftung im Bereich Sauna, Spa und Wellness, weil hier direkt die Wirkung der genutzten Düfte auf den Körper gesucht wird.

Die Beduftung von Räumen ist nicht neu, sondern hat eine lange Tradition.
Der Legende nach hat König Salomon die Gastgemächer für die Königin von Saba so betörend beduftet, dass der königlichen Beziehung die äthiopische Kaiserdynastie entsprang.
Raumduft ist ein uraltes Kulturgut. Schon immer nutzte der Mensch pflanzliche Düfte, d.h., natürliche ätherische Öle, für sein Wohlbefinden. Aber auch, um gesund zu bleiben oder es wieder zu werden. Dieser riesige Erfahrungsschatz wird durch die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre zunehmend bestätigt. Die Renaissance der Raumbeduftung und die wachsende Bedeutung der Aromatherapie sind daher nur logisch. Die Beduftung von Räumen ist ursprünglich auch ein Ausdruck der Wertschätzung dem Gast bzw. dem Kunden gegenüber. Eine erfolgreiche Raumbeduftung ist auch heute nicht ohne diese Basis denkbar.

Möglichkeiten der Raumbeduftung

Während des Befassens mit Raumbeduftung im Sauna-, Spa- und Wellnessbereich, stellt sich zunächst die Frage: Wie bringt man den Duft in einen Raum bzw. zu einer Anwendung?

Es gibt drei Wege, Duft zu transportieren:
– über Wasser
– über Dampf
– über Luft

Wo und wie werden diese drei Dufttransportwege eingesetzt?

Duft über Wasser
• In der Dusche / Erlebnisdusche
• In der Soleinhalation mit Duft
• In der Sauna über den Sauna-Aufguss. Sauna Versionen: Finnische Sauna, Russische Banja
• In Ruheräumen durch Duftbrunnen, dieser dient auch als Luftbefeuchtung, z.B. im Tepidarium und Laconium
• Typisches Einsatzgebiet vom Raumklima: heiß und trocken (Sauna), warm bzw. kalt (Erlebnisdusche), kalt (Soleinhalation), warm und trocken (Laconium, Tepidarium)
Duft über Dampf
• Im Dampfbad und Caldarium
• Im Hamam, Rhassoul
• In der Biosauna und Softsauna
• Zur Luftbefeuchtung
• Typisches Einsatzgebiet vom Raumklima: heiß und feucht (Dampfbad) sowie warm und feucht (Hamam, Rhassoul)
Duft über Luft
• Im Ruheraum
• Im Relaxraum
• Im Laconium
• Im Tepidarium
• In Umkleidekabinen
• Im Eingangsbereich und Lobby
• Typisches Einsatzgebiet vom Klima: warm und trocken (Laconium, Tepidarium, Ruheraum, etc.),
• Normales Raumklima ca. 25°C (Lobby, Umkleideraum)

Für all diese Bereiche stellt Kemitron Duft-Dosierpumpen her. Diese zeichnen sich durch die Möglichkeiten aus, über einen längeren bzw. festgelegten Zeitraum hinweg, einen gleichbleibenden Duft auch in größeren Räumen zu verbreiten, ohne dass ständig jemand aktiv danach sehen muss. Dabei sind Duft, Intensität und Intervall individuell einstellbar.
Die Dosierpumpen und Dosiersysteme sind hochwertig und langlebig. Viele Jahre Erfahrung in Herstellung, Betrieb, Installation und Wartung ermöglichen uns, Sie kompetent über die korrekte Installation sowie in der Duftauswahl für den entsprechenden Anwendungsbereich zu beraten.

Sehen Sie auch: Technico Duft-Dosierpumpen


Minze-Pflanze

Klar, aktiv und frisch Kemitron – Duftwelten rund um die Minze

Duftwelt rund um die Minze – Mythische Geschichten und harmonische Düfte werden in der Sagenwelt – wie auch hier – häufig miteinander verbunden: Hades, der Herrscher der Unterwelt, hatte sich in die hübsche junge Nymphe Menthae verliebt. Als dies Persephone, seine Frau, bemerkte, wurde sie eifersüchtig und verwandelte die Nymphe in eine Pflanze, die – am Boden als Kriechgewächs lebend – mit Füßen getreten werden sollte. Hades konnte diese Verwandlung nicht mehr rückgängig machen, aber er milderte Menthaes Schicksal ab, indem er ihr einen bezaubernden Duft gab, den sie verströmte, wenn sie berührt wurde.

Das Indusdelta – Wiege der Minze
Tatsächlich war die Minze nicht nur den alten Griechen bekannt. Wie viele Gewürz-, Opfer- und Heilpflanzen stammt sie ursprünglich vom indischen Subkontinent und verbreitete sich von dort aus in die antike Welt. Das Indusdelta ist ihre Heimat und auch der Name wurde wahrscheinlich aus dem altindischen entlehnt: „Mante“ heißt hier „reiben“. Die Ägypter kannten und nutzten sie sowohl als Heil- und Rituskraut, als auch als Grabbeigabe. Auch im antiken Griechenland wusste man die Minze zu nutzen: Minzesträuße bei Tisch sollten die Esslust anregen, Minzekränze auf dem Kopf bei Trinkgelagen einem Kater vorbeugen oder als Aphrodisiakum wirken.
Der Siegeszug der Minze setzte sich über die Römer und Kelten ins Mittelalter fort, in dem auch Hildegard von Bingen Minze in ihrem Kräutergarten anpflanzte. Karl der Große ließ die Heilpflanze per Verordnung für medizinische Zwecke anbauen und im England des 17. Jahrhunderts wurden Minzeblätter dazu eingesetzt, auf Schiffen das Trinkwasser frisch zu halten.
Bis heute ist die am meisten bei uns verbreitete Minzeart die Pfefferminze, sie wirkt beruhigend, belebend und krampflösend auf die Atmungsorgane und wird bei muskulären Problemen im Alltag oder im Sport eingesetzt.

Die Duftbotschaft der Minze
Auch in Form von Minzöl wird die Kraft der Minze schon seit Jahrhunderten angewendet. Klar, frisch und aktiv – das ist ihre Duftbotschaft. Minzöl ist durchdringend pfeffrig scharf und würzig, im Aufguss angewendet hinterlassen Minzdüfte eine kühlende Wirkung auf der Haut, die sich insbesondere bei der anschließenden Kaltanwendung bemerkbar macht. Charakteristisch ist sie für sportliche Parfums, maskuline Kosmetik sowie frische, kühle Raum- und Wellnessdüfte.
Die Bandbreite von Minzepflanzen regte die Wendlinger Experten dazu an, ein ebenso großes Spektrum an Duftwelten zu kreieren. Sie reichen von Pfefferminze
über bis zur Japanminze. Für die Duftkreationen verwendet Kemitron eine hohe Konzentration natürlicher ätherischer Öle. Denn nur diese erzielen die vielfältigen Wirkungsweisen auf Körper und Sinne. Eine Ergänzung mit naturidentischen Ölen erfolgt nur dann, wenn natürliche Rohstoffe auf Grund von Natur- oder Artenschutz verboten bzw. schwer zu beschaffen oder als natürliches Öl unbezahlbar sind.


Kemitron-Duft

Nutzung von Kemitron-Düften in zertifizierten Anlagen

Es gibt viele unterschiedliche Zertifizierungen für Spa-, Sauna- und Wellness- Einrichtungen. Da die Zertifizierungsbedingungen sehr variieren und es keine einheitliche Regelung gibt, möchten wir Sie über die Nutzung unserer Düfte in diesen Institutionen informieren.

Grundsätzlich gibt es keine Vorschriften, die ausgewählte Produkte an bestimmte Einrichtungen koppelt! Wie in vielen anderen Bereichen auch, hat die Qualität der genutzten Produkte hier maßgebliche Relevanz, damit Anlagen problemlos und wartungsarm laufen können.

In diesem Zusammenhang gehen viele einzelne Komponenten miteinander einher: Beispielsweise können Düfte auf Emulsionsbasis Rückstände hinterlassen und Leitungen oder Ventile verstopfen. Daher verzichten wir vollständig auf die Nutzung von Emulsionen als Duft-Trägerstoffe und nutzen stattdessen Alkohol, der sich rückstandsfrei verflüchtigt und die Düfte in einer verlässlichen und gleichbleibenden Qualität entfalten lässt.(1)

Der Name Kemitron steht für höchste Qualität
Hochwertige Düfte brauchen Zeit, sich zu entwickeln. Um die bestmögliche Entfaltung des Duftes und damit eine einzigartige Erfahrung für den Kunden zu gewährleisten, ist die Qualiät von entscheidender Bedeutung. Kemitron ist sich dieser Verantwortung bewusst und legt großen Wert darauf, die gesamte Wertschöpfungskette von der Auswahl der Duftstoffe über die Entwicklung bis zur Herstellung in der eigenen Hand zu behalten. Unsere Unternehmensphilosophie verpflichtet uns zum schonenden Umgang mit Ressourcen und der Umwelt – und zwar ganzheitlich, beim Einkauf der Rohstoffe genauso wie beim Einsatz unserer Produkte. Wir wissen, dass nur qualitativ hochwertige Öle ein nachhaltiges Dufterlebnis erzielen und somit für gesunde Entspannung sorgen können. Deshalb verwenden wir bei Kemitron eine hohe Konzentration natürlicher ätherischer Öle. Denn nur diese erzielen die vielfältigen Wirkungsweisen auf Körper und Sinne. Eine Ergänzung mit naturidentischen Ölen erfolgt nur dann, wenn natürliche Rohstoffe auf Grund von Natur- oder Artenschutz verboten bzw. schwer zu beschaffen oder als natürliches Öl unbezahlbar sind.

Nachhaltigkeit aus Prinzip
Alle Duftstoffe und Aromen, die von uns eingekauft und zur Herstellung eingesetzt werden, sind dem IFRA-Standardkodex(2) unterworfen, der auf den wissenschaftlichen Analysen des RIFM(3) beruht. Diese durchdachte Zusammensetzung ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Düfte von Kemitron in ihrer Intensität stabil bleiben, auch wenn das Gebinde längere Zeit in Gebrauch ist.
Dies sehen wir auch als wesentlichen Beitrag zu einem schonenden Umgang mit der Natur. Darüber hinaus zeichnen sich unsere Aromee-Produkte durch ihre Ergiebigkeit, Effizienz und deshalb durch ihre Wirtschaftlichkeit aus. Wir verzichten bewusst auf wässrige Emulsionen sowie emulgatorhaltige Duftstoffzubereitungen und dem damit verbundenen Zusatz von Konservierungsmitteln. Entsprechend sind uns bisher keine gesundheitsbeeinträchtigenden oder andere Reaktionen auf Kemitron Aromee-Produkte bekannt. Um dies zu gewährleisten, ist eine nachweisliche Verwendung von Kemitron Originalprodukten sowie die Einhaltung unserer Dosierempfehlungen bei der Anwendung Voraussetzung.


(1) Lesen Sie dazu auch den Blogbeitrag „Duftlösung oder Duftemulsion in Sauna und Dampfbad?“ auf unserer Homepage unter www.kemitron.de unter Unternehmen -> Blog
(2) IFRA: International Fragrance Association – Die internationale Duftvereinigung, ein international akzeptiertes, anerkanntes und selbstregulierendes System der Industrie, das auf Bewertungen eines unabhängigen Expertengremiums beruht.
(3) RIFM: Research Institute for Fragrance Materials – Forschungsinstitut für Duftstoffe. Die RIFM ist die umfassendste Datenbank für toxikologische Angaben, Literatur und allgemeine Informationen von Düften und Duftstoff-Rohstoffen.

Menthol – der kalte Duftzauber

Früher wurde Menthol in Mischungen mit Kampfer, Pfefferminze, Eukalyptus und Salbei als Erkältungstropfen oder in Cremes gegen Schnupfen genutzt.
Inzwischen hat es allerdings ebenfalls in anderen Anwendungsbereichen Einzug gehalten. In Saunabetrieben und Wellnessanlagen sind Aufgüsse mit Menthol-Zusatz wegen ihres frischen, klaren Duftes inzwischen weit verbreitet und nicht mehr wegzudenken. Der kühlende bis frostige Menthol-Effekt ist fester Bestandteil von Polareis-Aufgüssen, bei heroischen Terminator-Aufgüssen steht er sogar im Mittelpunkt der Show, Rachenputzer-Aufgüsse nutzen dessen erkältungswidrige Eigenschaft.
Der kühlende Effekt bei der Anwendung von Menthol entsteht durch den Kontakt mit den Kälte-Rezeptoren auf der Haut. Aufgrund der raschen Verdunstung über die Rezeptoren wird ein Kältereiz ausgelöst, der einen scheinbar kühlenden Effekt bewirkt. Die Hauttemperatur bleibt dabei jedoch unverändert, ein Kühleffekt wird also nur vorgetäuscht.
Menthol ist ein weiß- bis farbloses, nadelförmiges Kristall und wird hauptsächlich aus den ätherischen Ölen von Pflanzen der Mentha-Familie und anderen Lippenblütlern gezogen.
Die Gewinnung des kristallinen Menthols geschieht durch Ausfrieren auf minus 40°C des hochreinen Pfefferminzöles. Den klarsten Pfefferminzgeruch birgt linksdrehendes Menthol, das aus natürlichem Minzöl der Mentha piperita-Pflanze extrahiert wird.
Meist dienen die jap. Pfefferminze und die chin. Ackerminze, die jeweils einen Mentholgehalt von über 70 % aufweisen, der Herstellung von Minzöl. Bedeutende Anbaugebiete gibt es außer in den Stammländern auch in den USA, Brasilien und Indien. Viele weitere Pflanzen –  hauptsächlich Lippenblütler – enthalten ebenfalls Menthol: z.B. können in Rosmarin, Thymian und Salbei wie auch in mehreren Nesselarten kleinere Mengen nachgewiesen werden. In Alkohol oder ätherischen Ölen ist Menthol leicht löslich, in Wasser dagegen nicht.
Jährlich werden ca. 20 000 to. Menthol hergestellt, wobei ca. 70 % aus natürlichem pflanzlichen Minzöl stammen. Der Rest ist synthetischen Ursprungs.

Menthol ist vielseitig einsetzbar:

  • Als desinfizierender Zusatz in Spritzmitteln z.B.gegen Milben in Bienenstöcken.
  • In Lebensmitteln: Süßwaren und Spirituosen (Hauptanwendungsgebiet)
  • Duftstoffbereich: Parfum und Duftwasser
  • In Spa und Wellness: Erlebnisduschen, Sauna-Aufgüsse, Eisbrunnen
  • Kosmetik-und Hygiene: Körperpflegemittel, Haarwasser, Badepräparate, Zahn-und Mund-Pflegemittel
  • Medizin: für Salben und Einreibungen gegen Hautirritationen durch Insektenstiche, leichte Verbrennungen und gegen Juckreiz. In Salben wirkt Menthol auch krampflösend z.B. bei Magen- und Darmbeschwerden.

Immer ist jedoch darauf zu achten: Vorsicht bei Überdosierung!
Wie vieles ist auch Menthol in zu großen Mengen schädlich. Beachten Sie deshalb bitte immer die Hinweise auf der Verpackung. Und entnehmen Sie Kristalle nicht mit der Hand.


Duftlösung oder Duftemulsion in Sauna und Dampfbad?

Die unterschiedlichsten Düfte umgeben Besucher während des Besuchs einer Sauna, oder eines Spas, die dort nicht ohne Grund eingesetzt werden. Denn Düfte beeinflussen unsere Stimmung und Gesundheit.

Sollen jedoch Düfte für den Sauna-, Wellness- oder Spabereich eingekauft werden, ist die Auswahl immens. Eine der Entscheidungen, die hier getroffen werden muss ist, ob alkohol- oder emulsionsbasierte Düfte genutzt werden sollen. Diese weisen durchaus Unterschiede auf, welche wir heute erläutern wollen:

 

In Duftlösung und Duftkonzentrat werden die ätherischen Öle in Alkohol gelöst. Aufgrund ihrer Zusammensetzung und des weitgehend kontinuierlichen Verdunstungsverlaufes können alkoholbasierte Duftlösungen sehr sparsam und damit wirtschaftlich eingesetzt werden. Sie werden rasch und vollständig vom Dampf aufgenommen. Kontaktzeiten sind gering. Rückstände im Dampfbad treten nur dann auf, wenn die Dampf-Kontaktzeit zu kurz gewählt ist, oder die Zudosierung nicht auf den Dampffluss abgestimmt ist.
Auch überschüssige Mengen der Lösungen werden rasch aufgenommen, der spezifische Geruch des ätherischen Öls kommt unverfälscht in der Dampfbadkabine an. In der Sauna verdunstet die Duftlösung rückstandslos auf dem Stein, der Duft bleibt stabil und kann sich mit dem Dampf in der Kabine verteilen.

Dagegen werden bei Duftemulsionen (Duftmilch) die Anteile des ätherischen Öls mit Hilfe eines Emulgators und Wasser gelöst. Da diese Emulsionen meist in Mischverfahren hergestellt werden, ist hierfür ein hoher Emulgatoranteil erforderlich.
Der Verdunstungsverlauf ist bei Duftemulsionen bedeutend ungünstiger. Denn der Wasseranteil kondensiert nur unvollständig, der Emulgator (bis zu 20% der Emulsion) überhaupt nicht. Der nicht verdunstete Anteil der Duftemulsion bleibt in der Leitung stehen und behindert den Dampffluss bzw. läuft als schmieriges Destillat aus der Dampfdüse in die Kabine. Da jedoch ein größerer Teil des ätherischen Öls im Emulgator oder im Emulgator-Wasser-Gemisch gebunden ist, fließt dieser Teil zusammen mit dem Destillat ungenutzt ab. In Saunen hinterlässt die Emulsion auf den Steinen eine Schicht.
Um dieselbe Duftintensität zu halten erhöht sich hierdurch der Verbrauch um bis zu einer mehrfachen Einsatzmenge im Vergleich zu den Lösungen.
Die Nutzungsmenge kann sich noch weiter verringern, wenn die Dosieranordnungen ungünstig sind, z.B. bei zu geringen Dampf-Kontaktzeiten.

Alkoholbasierte Duftlösungen ermöglichen eine Qualitätsüberwachung mit einfachen Mitteln, dagegen ist sie bei Emulsionen so gut wie gar nicht möglich. Somit können in Emulsionen Teile minderwertiger ätherischer Öle (sog. „Terpene“) sowie unzulässige Emulgatoren (z.B. technische Emulgatoren) eingearbeitet werden. Dies kann in der Nutzung zu Schleimhautrötungen und Hautreizungen führen.

Nicht homogenisierte Emulsionen neigen rasch zum Entmischen, d.h. die Öl- und Wasserphase trennt sich voneinander, das Öl schwimmt oben auf der Emulsion. Sind sie entmischt, hilft auch Nachmischen (intensives Schütteln) nicht, sie lassen sich nicht mehr vollständig einheitlich vermengen.
Durch die Phasentrennung treten bei der Dosierung von Emulsionen erhebliche Qualitätsunterschiede in der Duftstoff-Versorgung der Kabine auf, da die wässrige Phase kein ätherisches Öl enthält, die oben schwimmende Ölphase jedoch aus den ätherischen Ölanteilen besteht. Außerdem führt die unterschiedliche Zusammensetzung der Phasen auch zum Verkleben der Dosierpumpen und der Dampfdüse.
Ebenfalls kann der Eigengeruch des Emulgators den spezifischen Geruch des ätherischen Öls überlagern. Zusätzlich verfälschen Emulgatoren und wässrige Lösungen häufig den Pflanzencharakter und mindern die Eigenschaften.

Sofort mit der Öffnung des Gebindes der Duftemulsionen beginnt eine Verkeimung, die durch die Lagerung in warmen Räumen beschleunigt wird. Diese kann durch den Zusatz von Konservierungsstoffen herausgezögert werden. Somit sind Emulsionen ca. 6 Wochen haltbar.

Alkoholbasierte Duftlösungen haben dies Verkeimungsproblem nicht. Sie bleiben in ihrer Mischung stabil und die Duftintensität gleich, auch wenn ein Gebinde über einen längeren Zeitraum in Gebrauch ist.

Der Einsatz von Duftstoffen in Saunen, Dampfbädern, Warmluft- und Aromakabinen unterstützt die gesundheitsvorbeugenden Eigenschaften der Anwendung. Daher sollte darauf geachtet werden, dass Duftlösungen überwiegend natürliche ätherische Öle enthalten. Alkoholische Lösungen verstärken die charakteristische Ausstrahlung des ätherischen Öls und unterstützen seine Eigenschaften, der Pflanzencharakter bleibt erhalten.

Zusammenfassend heißt das: wir bei Kemitron nutzen bei der Herstellung unserer Aromee-Produkte grundsätzlich Alkohol statt Emulgatoren (Emulsion bzw. Emulsions-Milch) als Duft-Trägerstoff und das aus gutem Grund: Bei sehr guter Duftentfaltung unterstützt Alkohol die Qualität und hinterlässt keine Rückstände auf dem Saunastein oder in den Leitungen des Dampfbades.


Duft ist Leben

Ein Streifzug durch die antike Vorstellungswelt über Götter, Räucherwerk, Duftpflanzen und Düfte


Frühgeschichtliche Bedeutung der Düfte

Von der Frühgeschichte bis zur frühen Antike waren Düfte ausschließlich der Priesterschaft und den Herrschern vorbehalten. Denn nur ihnen wurden die Kenntnisse und Fähigkeiten zugesprochen, mit Düften und Räucherungen eine Verbindung zu den Göttern aufzubauen. Auch die heilende Wirkung duftender Pflanzen, Hölzer und der Düfte selbst wurden früh entdeckt und das Wissen darüber von Kaisern und Herrschern systematisch gesammelt. Ihnen kam Gottesfurcht und uneingeschränkte Anerkennung zuteil, denn Kenntnisse über das Heilen konnten nach Volksmeinung nur gottesgleiche Wesen besitzen. Schon im alten Ägypten, mehr als 1.500 Jahre vor unserer Zeitrechnung, gab es das folgende, landesweit bekannte Sprichwort:

„Ein Tag ohne Duft ist ein verlorener Tag.“

Original Sprichwort geändert

Ägypten – die Wiege der Duftkultur

Ägypten gilt noch heute als Land der Duftkultur. Hier wurde die Bedeutung der Düfte und Duftstoffe für das tägliche Leben zuerst erkannt.

So befahl die Pharaonin Hatschepsut, die ca. von 1470 bis 1445 vor Christus in Ägypten regierte, per göttlichem Dekret, dass künftig Räucherungen, Düfte und Kosmetika nicht nur der Priesterklasse und dem Herrscherhaus, sondern dem Volk, gleichgültig welchen Standes, zugänglich sein dürfen.


Duft ist Leben

In der Antike und den alten Weltkulturen galt die weitverbreitete Meinung, dass sich die Götter nur von den Winden und Düften, dem sogenannten „per fumum“ ernähren, die ihnen die Menschen opfern.

Tanz, Gesang und Musik gehörten in bestimmten Regionen der damaligen Welt auch zur irdischen Speise für die Götter. Brandopfer, Räucherungen und Duftopfer waren deshalb ein Mittel, um mit dem Überirdischen, dem Himmlischen – also mit den Göttern zu sprechen und sie gnädig bzw. gewogen zu stimmen. Darüber hinaus dienten sie aber auch als eine Art Speise für die Götter. Denn es galt die Ansicht, dass die Götter einem nahe waren und der göttliche Schutz gewiss, wenn man sich mit Düften von Rauch und Räucherwerk einhüllte.

Tradition der ayurvedischen 

Gesundheitslehre und Parfumherstellung

Die Anfänge der ayurvedischen Gesundheitslehre reichen mindestens 5.000 Jahre zurück. Sie finden sich im Nord westen des indischen Subkontinents am Fuße des Himalajas.

Geprägt von der Veda (= Wissen) kannte sie neben Kräutern, Gewürzen, Harzen und Mineralien auch schon die positive Wirkung von Pflanzendüften. Düfte, also Destillate von Pflanzen und Blüten waren nicht nur in der Medizin, sondern auch als Naturparfum hoch geschätzt. So lässt sich die Tradition der Parfumherstellung (Destillation von Düften) in Indien bis in die Zeit vor mehr als 3.000 Jahren v. Chr. zurückverfolgen. In Westindien und Pakistan wurden aus dieser Zeit Destillationsgeräte aus Terrakotta gefunden. Darüber hinaus wurden auch Lederflaschen zur Destillation verwendet.

Duftbedeutung in den übrigen Hochkulturen 

In den übrigen Hochkulturen der damaligen Zeit, bei den Sumerern, Babyloniern und Assyrern sowie auch in der frühen Indus-Zivilisation (um ca. 2.800 v. Chr.), der Blütezeit der Harappa-Kultur, wurden Düfte, duftende Pflanzen und Pflanzen-Auspressungen und auch Kosmetika nur von der Priesterschaft bei religiösen Zeremonien und bei Toten-Kulten zum Zwiegespräch mit den Göttern verwendet.


Europäische Duftkultur

Opfergabe, Tauschobjekt, Schutz vor Krankheit oder Verführung – die Geschichte der Düfte und Parfums spiegelt Wirtschaft, Medizin, Glauben und Sitten der verschiedensten Epochen wider.

  • Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich unter dem Einfluss des gehobenen Bürgertums die moderne Parfumindustrie. Auf der Weltausstellung 1868 wird das erste, rein synthetische Parfum vorgestellt.
  • Im Zeitalter der Aufklärung erinnert man sich der Hygiene, bevorzugt feinere Düfte, legt großen Wert auf Schminke und Frisuren und unterwirft sich der Diktatur der Mode. Jean-Antoine Farina erfindet das Eau de Cologne.
  • Parfümieren statt Waschen – nach dem Vorbild Versailles übertönen Männer und Frauen der klassischen Epoche ihre Körpergerüche mit Parfum. Es ist die Zeit der Parfum- und Puderhersteller. Grasse und Montpellier liegen im Wettstreit um medizinische Kräuter und Duftpflanzen.
  • Die großen Entdecker der Renaissance bringen neue Rohstoffe aus Amerika und Indien. Alchemistische Rezepte werden durch erste chemische Abhandlungen ersetzt. An den Fürstenhöfen beginnt ein Wettstreit um die Geheimnisse der Schönheit.
  • Im Mittelalter bringen Kreuzfahrer Roh stoffe und Parfumtechniken aus dem Orient nach Europa. Gute Gerüche – so glaubte man – schützen vor Epidemien und dienen dem körperlichen Wohlbefinden.
  • Schon im antiken Ägypten und in Griechenland wurden Heil- und Duftpflanzen, Hölzer und Harze den Göttern als Zeichen der Verehrung überreicht. Räuchermittel, Öle und Balsame benutzten Reiche und Arme, um sich dem Göttlichen zu nähern.

Duftpflanzen zur Heilung

Die Verwendung von Wildkräutern und Duftpflanzen bei rituellen Anlässen und zur Heilung von Krankheiten reicht in der Geschichte der Menschheit noch wesentlich weiter zurück.

So ist überliefert, dass die Sippe der Khoi-San, ein Urvolk im Südwesten des afrikanischen Kontinents, bereits vor mehr als 100.000 Jahren Wildkräuter kannte und diese einsetzte. Sie lebten in familienähnlichen Gruppen zusammen und entwickelten darin Gemeinschaften mit eigener sprachlicher und enger sozialer Bindung. Nach der Auswertung von mehr als 2 Mio. DNA-Daten unter der Leitung von Prof. Stephan Schuster von der Penn State University zählen die Khoi-San mit zu den ersten modernen Menschen der Welt. Von diesen direkten Vorfahren stammen alle bis heute lebenden Menschen weltweit ab.

Dufttraditionen und Rituale

Räucherpflanzen, Harze und Blüten waren in der Antike weit verbreitet und identisch abgesehen von wenigen, hauptsächlich örtlichen Abweichungen.

Zu den beliebtesten und am häufigsten eingesetzten „Duftquellen“ zählten Quittenkerne, Jasminblüten, Mastix, Myrtenblätter, Rosmarin, Lavendel, Wacholderbeeren, Zedernholz, Oud oder Agarholz, Lotos und Rosenblätter. Die Begeisterung der Ägypter für Blumen, Blumengebinde und Düfte ist nicht nur mit Liebe zu schönen Blumen und Düften zu erklären, sondern hat tief verwurzelte, religiöse Gründe. So hat das Wort „Strauß“ in der altägyptischen Sprache dieselbe Bedeutung und dasselbe Wort-Bildzeichen wie Leben. Aus dieser Tradition heraus lässt sich auch ein Blumenritual bei Totenzeremonien erklären.

So wurden Gebinde duftender Blumen und Duftflakons in den Sarg gelegt, damit die Götter auch im Totenreich noch den Lieblingsduft des Verstorbenen riechen konnten. Grundlage dieser Tradition ist die auch in Ägypten weitverbreitete und von den Babyloniern übernommene Sitte zur Anlage von Blumengärten. Dies geschah überall, auch in den Städten, um den Verstorbenen, die als Vögel aus der Unterwelt zu Besuch in die Welt der Lebenden zurückkehren durften, einen schönen Ort für Gespräche anzubieten.


Die perfekte Basis: mit Kopf, Herz und Verstand

Ausgewogene Duftkompositionen

Damit ein Duft als harmonisches Ganzes empfunden wird, müssen drei unterschiedliche Duftrichtungen – die Kopf-, Herz- und Basisnote – miteinander harmonieren. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Länge ihrer Wirkung, sondern spielen jede für sich eine eigene Rolle im Gesamtkonzept einer Duftkomposition.

Kopfnote
Die Kopfnote ist das Erste, was wahrgenommen wird, wenn ein Duft getestet wird. Ihre Aufgabe ist es, Interesse für den Duft insgesamt zu wecken. Die Kopfnote wird naturgemäß von frischen, lebendigen und schnell flüchtigen Riechstoffen bestimmt. Beispiele ätherischer Öle für Kopfnoten sind Zitrusnoten, Minze, Eukalyptus und Basilikum. Ihre Intensität verflüchtigt sich schon nach rund 10 Minuten, da sich zu diesem Zeitpunkt die Herznote des Parfums voll entfaltet.

Herznote
Die Herznoten sind mittelflüchtige Düfte, die sicherstellen, dass der Übergang von der ersten zur dritten Phase möglichst sanft und gefühlvoll verläuft. Sie leiten im Duftverlauf von den frischen Düften zu den blumigen, fruchtig-süßen Noten über und sind vorwiegend von blumigen, würzigen und auch holzigen Komponenten geprägt. Beispiele ätherischer Öle für Herznoten sind: Rosenöle, Jasmin, Lavendel, Kamille, Melisse, harzige Noten, Ylang Ylang. Da diese Phase den eigentlichen Charakter eines Duftes prägt, wird die zweite Phase auch als Herzstück bezeichnet.

Basisnote
Die sich langsam verflüchtigenden Basisnoten sind als letzter Teil des Duftablaufs einer Duftkomposition noch nach Stunden wahrnehmbar. Entsprechend sind sie zuständig für den bleibenden Eindruck des Duftes im Raum und je nach Duft sehr individuell. Beispiele ätherischer Öle für Basisnoten sind: Holznoten, Harznoten, Vanille, Honigessenzen, Kakao, Patschuli, Thymian.


Setzen Sie einmalige Duftnoten

Düfte berühren und überraschen uns dann, wenn sie – wie ein Parfum – eine Kopf-, Herz- und Basisnote besitzen. Nicht umsonst setzen sich die Duftkompositionen von Kemitron aus mehreren Duftstoffen zusammen. So werden Düfte nicht nur wahrgenommen, sondern bewusst erlebt, da sie lang anhaltend erfahrbar sind. Unser Grundsortiment besteht aus rund 60, ständig verfügbaren Duftkreationen mit sowohl fruchtigen und zart blumig duftenden Noten als auch erfrischenden Kräuter- und herben holzigen Noten.

Diese werden ergänzt mit saisonal verfügbaren Düften. Damit haben Sie eine umfassende Auswahl, um Ihren Gästen – je nach Tageszeit, Zielgruppe und Anlass – einmalige Dufterlebnisse zu bieten.

Wir legen großen Wert darauf, Sie bereits bei der Auswahl der passenden Duftkomposition kompetent über Eigenschaften, Verhaltensweisen und Verträglichkeiten der Aromen zu informieren. So raten wir beispielsweise, in Saunen nur Blütendüfte einzusetzen, deren Charakter durch Hitze nicht zu stark verändert wird. Oder wir empfehlen Pfefferminze zur Steigerung des eisigen Empfindens im Kaltwassernebel.


Ressourcenschonung & besondere Sorgfalt bei der Duftentwicklung

Der Name Kemitron steht für höchste Qualität

Auf Grund des Wirkungsgefüges ist die Qualität der Duftstoffe von entscheidender Bedeutung. Kemitron ist sich dieser Verantwortung bewusst und legt großen Wert darauf, die gesamte Wertschöpfungskette von der Auswahl der Duftstoffe über die Entwicklung bis zur Herstellung in der eigenen Hand zu behalten. Unsere Unternehmensphilosophie verpflichtet uns zum schonenden Umgang mit Ressourcen und der Umwelt – und zwar ganzheitlich, beim Einkauf der Rohstoffe genauso wie beim Einsatz unserer Produkte.

Wir wissen, dass nur qualitativ hochwertige Öle ein nachhaltiges Dufterlebnis erzielen und somit für gesunde Entspannung sorgen können. Deshalb verwenden wir bei Kemitron eine hohe Konzentration natürlicher ätherischer Öle. Denn nur diese erzielen die vielfältigen Wirkungsweisen auf Körper und Sinne. Eine Ergänzung mit naturidentischen Ölen erfolgt nur dann, wenn natürliche Rohstoffe auf Grund von Natur- oder Artenschutz verboten bzw. schwer zu beschaffen oder als natürliches Öl unbezahlbar sind.

Nachhaltigkeit aus Prinzip 

Alle Duftstoffe und Aromen, die von uns eingekauft und zur Herstellung eingesetzt werden, sind dem IFRA-Standardkodex unterworfen, der auf den wissenschaftlichen Analysen des RIFM beruht. Diese durchdachte Zusammensetzung ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Düfte von Kemitron in ihrer Intensität stabil bleiben, auch wenn das Gebinde längere Zeit in Gebrauch ist. Dies sehen wir auch als wesentlichen Beitrag zu einem schonenden Umgang mit der Natur. Darüber hinaus zeichnen sich unsere Aromee-Produkte durch ihre Ergiebigkeit, Effizienz und deshalb durch ihre Wirtschaftlichkeit aus.

Wir verzichten bewusst auf wässrige Emulsionen sowie emulgatorhaltige Duftstoffzubereitungen und dem damit verbundenen Zusatz von Konservierungsmitteln. Entsprechend sind uns bisher keine gesundheitsbeeinträchtigenden oder andere Reaktionen auf Kemitron Aromee-Produkte bekannt. Um dies zu gewährleisten, ist eine nachweisliche Verwendung von Kemitron Originalprodukten sowie die Einhaltung unserer Dosierempfehlungen bei der Anwendung Voraussetzung.


Düfte sind wirkungsvoll

Viele Düfte haben eine sehr intensive Wirkung auf die Psyche. Während beispielsweise Bergamotte erheiternd und aufmunternd wirkt, beruhigt Jasmin die Gemüter.

Dies liegt im Wesentlichen daran, dass Duftempfindungen eng an unsere Gefühle gekoppelt sind. In der Nase befinden sich Rezeptoren, die die Duftbausteine analysieren und mit Hilfe eines elektrochemischen Impulses direkt ans Gehirn weiterleiten.

Die Signale der Riechnerven erreichen das Zentrum des Gehirns und beeinflussen dort das vegetative Nervensystem, das Herzschlag, Atmung, Körpertemperatur, Verdauung, Schlafrhythmus und Hormonausschüttung steuert. Düfte wirken aber auch direkt auf das eigentliche Gefühlszentrum – das limbische System – das Emotionen verarbeitet und Triebe lenkt. Als Teil des limbischen Systems ist der Hippocampus zudem für den Aufbau und die Strukturierung von Langzeiterinnerungen verantwortlich. Dies erklärt auch, warum Düfte spontane Bilder und Erinnerungen in unserem Unterbewusstsein auslösen.