Der Unterschied zwischen functional fragrance und aromatherapy

Während der Gesamtbereich aromatherapy immer unter den umfassenderen Begriff functional fragrance fällt, ist aus umgekehrter Sicht nicht jeder functional fragrance gleich aromatherapy.

Die klassische Definition von aromatherapy ist: die Verwendung von ätherischen Ölen zu einem therapeutischen Zweck.

Ein functional fragrance hingegen ist schlicht ein Duft, der eine „geplante“ Wirkung hat. Zum Beispiel ist das ein charakteristischer Duft, der von einer Hotelkette genutzt wird, um positive Gefühle bei den Gästen hervorzurufen, damit sie immer wiederkommen.

Diese Düfte sollen eine emotionale Reaktion bewirken, sie sind nicht dazu bestimmt, die Symptome medizinischer Erkrankungen zu erleichtern, noch sind sie notwendigerweise ätherisches Öl.

Während also die aromatherapy als eine Art functional fragrance betrachtet werden kann, enden dort die Gemeinsamkeiten. Die aromatherapy kann als pflanzliche Medizin gesehen werden. Zur klinischen aromatherapy gehören zusätzlich strenge Qualitätskontrollen und Wirksamkeitstests, so dass sie von medizinischen Fachkräften verwendet werden kann. Hingegen können functional fragrances aus nahezu jeder Verbindung synthetisiert werden und müssen nicht auf Qualität, Sicherheit oder Wirksamkeit getestet werden.

Man kann also sagen: functional fragrances werden mit einem Ziel im Kopf kreiert. Und in diesem Ziel steht nicht immer die Gesundheit und das Wohlbefinden des Besuchers oder Kunden an erster Stelle (außer, sie werden speziell  zur aromatherapy hergestellt). Das bedeutet aber definitiv nicht, dass functional fragrances schlecht oder zu meiden sind. Der Grundgedanke, der hinter der Herstellung steht, ist nur ein völlig anderer, als der hinter aromatherapy.