„Made in Germany“ nach Kemitron-Verständnis

Die Markierung „Made in Germany“ wird in vielen Bereichen schon lange als Zeichen besonders guter Warenqualität angesehen. Und das weckt selbstverständlich Begehrlichkeiten.

Entstanden ist diese Bezeichnung durch den Merchandise Marks Act (1887), ein britisches Gesetz, das ursprünglich Verbraucher vor importierten deutschen Produkten warnen sollte. Schnell begriffen die Käufer aber, dass es sich bei „Made in Germany“-Waren meist um solche von guter Qualität handelte und die negative Besetzung des Begriffs wandelte sich genau in das Gegenteil.

Die Markierung ist allerdings kein Qualiätssiegel, denn der Hersteller kann in Deutschland selbst entscheiden, ob er auf sein Produkt eine Herkunftsbezeichnung schreiben möchte oder nicht. Aber es gilt als ein Werbeversprechen, dass notfalls einer gerichtlichen Überprüfung standhalten muss. Eine echte Richtlinie gibt es hier nicht. Manche meinen daher, es reicht schon, wenn Einzelteile von überall her hier in Deutschland zusammengeschraubt werden. Andere finden, dass mindestens 51% der Einzelteile aus Deutschland stammen müssen. Wieder andere wollen mindestens 45% der Wertschöpfungskette in Deutschland erbracht wissen.

Horrende Geschichten von Billigware, die in Deutschland nur zu dem Zweck der Bezeichnung umverpackt wird, machen die Runde.

Und es ist ja klar, wenn diese Bezeichnung zu mehr Vertrauen bei Kunden führt, dann möchte sie jeder nutzen.

Für uns ist das vollkommen logisch: Unsere Kunden sollen wissen, was sie kaufen. Wir designen, kreieren, planen und fertigen unsere Produkte in unserer in-house Produktion in Deutschland. Wir kaufen keine fertigen Einzelteile oder vorgefertigten Teile in Billiglohnländern, sondern stellen selbst – meist mit Manufakturcharakter in Handarbeit – her. Das bedeutet, die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung bis zur Fertigstellung geschieht in unserem Hause in Wendlingen, Deutschland.

Somit können sich unsere Kunden auf langlebige, zuverlässige und qualitativ hochwertige Produkte freuen – „Made in Germany“ eben.